Der Jugendclub des Landestheaters Coburg  I.



"... eine Möglichkeit für junge Leute Theater unter professionellen Bedingungen zu spielen... " So, oder so ähnlich stand es in der Zeitung. Das ist aber nur die eine Seite des Jugendclubs. Denn es ist viel mehr als nur Theater spielen: Es ist aufregend, spaßig, traurig, anstregend, voller Emotion eben und geballter kreativer Kraft. Von den wöchentlichen Improvisationen, schauspielerischen Übungen und Teamspielen bis hin zu den ausgelassenen Partys und privaten Veranstaltungen. Im Jugendclub treffen sich einfach nette Leute jeglicher Coleur, ohne Vorurteile, mit viel Toleranz und einer Offenheit, die selten geworden ist in unserer Zeit. Eine Talentschmiede, die längst unter der Leitung von Peter Molitor zu einer Institution geworden ist und einfach Spaß macht, auch wenn es oft harte Arbeit ist im Zeichen des steinernen Pferdes, das über dem Eingang der Studiobühne "Reithalle" seinen Kopf gen Himmel reckt.

-   Timo Knauer   -



Der Jugendclub des Landestheaters Coburg  II



Der Jugendclub des Landestheaters besteht seit Beginn der Spielzeit 1995/96. Unter der Leitung von Peter Molitor wurden bereits Coline Serreaus Hase Hase, Rainer Werner Fassbinders Anarchie in Bayern und Tropfen auf heiße Steine, Dario Fos Isabella, Drei Karavellen und ein Scharlatan sowie Woody Allens Geliebte Aphrodite erfolgreich aufgeführt (siehe: Stücke). Dreh- und Angelpunkt des Ganzen ist die Reithalle, die Studiobühne des Landestheaters Coburg. Hier wird, meist am Dienstag zwischen 17.00 und 18.30 Uhr, während der Endproben natürlich häufiger, geprobt. Und während ein oder zwei stressigen Wochen finden hier die Vorstellungen, und manchmal auch die Premierenfeier statt. Ansonsten trifft man sich im Hungry Highlander (nach den Proben), in den Werkstätten (das Bühnenbild muß ja auch gemalt werden) oder auf zahllosen Partys (Highlight: Sylvester bei Peter. Wir könnten euch Geschichten erzählen... :))

Der Jugendclub besteht, naja, wie der Name schon sagt, zum Großteil aus Jugendlichen. Für die meisten ist es ein Hobby, für Talentierte vielleicht das Sprungbrett zur Karriere, für alle ist es ziemlich viel Spaß (vor allem die Improvisationen!).

-   Andreas Flack   -

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